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BOXWETTEN.de
Boxer im schwarz-rot-goldenen Mantel auf dem Weg zum Ring, Fans mit Fahnen (mit AI erstelltes Bild)
AIMit AI erstelltes Bild
Rangliste · Deutschland · täglich abgeglichen, Stand 03.11.2026

Deutsche Boxer: aktive Profis und Legenden im Überblick

Wer boxt für Deutschland an der Spitze? 6 aktive Profis mit Bilanz, Titeln, letztem und nächstem Kampf, täglich automatisch abgeglichen. Dazu die Rücktritte und die Legenden des deutschen Boxens.

Stand 21.10.2026Redaktion boxwetten.de
6aktive deutsche Profis im Überblick
2davon amtierende Weltmeister
27–0Bilanz Agit Kabayel, 19 Siege durch K.o.
11Legenden des deutschen Boxens mit Bilanz

Aktive deutsche Profis

Deutsche Weltmeister im Schwer- und Cruisergewicht sind derzeit: Agit Kabayel (WBC). Daneben boxen Männer und Frauen in mehreren Gewichtsklassen an der Spitze, oft im Ausland. Bilanz, Titel, letzter und nächster Kampf aktualisieren sich hier täglich.

Schwergewicht Weltmeister

Agit Kabayel

27–019 K.o.
  • WBC-Weltmeister Schwergewicht seit 27.06.2026
Letzter Kampf
10.01.2026: Sieg gegen Damian Knyba, TKO Rd. 3 (Oberhausen)
Nächster Kampf
28.11.2026 gegen Nelson Hysa, Merkur Spiel-Arena, Düsseldorf
Federgewicht · Frauen Weltmeisterin

Nina Meinke

21–34 K.o.
  • IBF-Weltmeisterin seit 21.09.2024
  • IBO-Weltmeisterin seit 20.03.2026
Letzter Kampf
20.03.2026: Sieg gegen Dyana Vargas, Punkte (einstimmig) nach 12 Runden (Hamburg)
Nächster Kampf
noch nicht angekündigt
Halbmittelgewicht

Abass Baraou

18–29 K.o.
  • Ex-WBA-Weltmeister
  • WBO Intercontinental seit 11.09.2026
Letzter Kampf
11.09.2026: Sieg gegen Giovani Santillan, Punkte (Mehrheit) nach 10 Runden (California)
Nächster Kampf
noch nicht angekündigt
Schwergewicht

Peter Kadiru

23–213 K.o.
Letzter Kampf
11.07.2026: Niederlage gegen Murat Gassiev, TKO Rd. 6 (Moskau)
Nächster Kampf
noch nicht angekündigt
Cruisergewicht

Noel Mikaelian

28–412 K.o.
  • Ex-WBC-Weltmeister
Letzter Kampf
12.09.2026: Niederlage gegen Jai Opetaia, TKO Rd. 9 (Nevada)
Nächster Kampf
noch nicht angekündigt
Cruisergewicht

Marco Huck

44–5–128 K.o.
  • Ex-WBO-Weltmeister (Cruiser)
Letzter Kampf
14.02.2026: Sieg gegen Vaclav Pejsar, Punkte (einstimmig) nach 10 Runden (Halle)
Nächster Kampf
noch nicht angekündigt

Bilanzen und letzte Kämpfe täglich abgeglichen (öffentliche Boxdatenbanken), Stand 01.11.2026. Weltmeistertitel im Schwer- und Cruisergewicht aus dem Weltmeister-Tracker, nächste Kämpfe aus dem Kampfkalender.

In welchen Gewichtsklassen sie boxen

Schwergewicht2Kabayel, Kadiru
Cruisergewicht2Mikaelian, Huck
Federgewicht1Meinke
Halbmittelgewicht1Baraou

Auf Boxkämpfe wetten dürfen Sie in Deutschland nur bei WM-Titelkämpfen im Schwer- und Cruisergewicht.

Wir führen nur Boxer, deren Bilanz wir aus öffentlichen Boxdatenbanken laufend abgleichen können. Der Cruisergewichtler Leon Harth aus Bielefeld, im September 2026 auf Platz 10 der WBA-Rangliste, fehlt deshalb vorerst.

Rücktritte

Oktober 2025Tina Rupprecht

Beendete mit 33 Jahren ihre Karriere. Am 05.04.2025 hatte sie in Potsdam alle vier großen WM-Titel im Atomgewicht vereint. Bilanz 15–1–1.

11.07.2026Felix Sturm

Letzter Kampf in der Porsche-Arena Stuttgart, Punktniederlage gegen Granit Stein. Siebte Niederlage im 56. Profikampf.

Legenden des deutschen Boxens

Von Schmeling bis Huck

Profibilanzen der Legenden: Siege

Max Schmeling56–10–4Schwergewicht
Wladimir Klitschko64–5Schwergewicht
Regina Halmich54–1–1Fliegengewicht
Jürgen Brähmer52–3Halbschwergewicht
Dariusz Michalczewski48–2Halbschwergewicht
Arthur Abraham47–6Mittel- / Supermittelgewicht
Felix Sturm45–7–3Mittelgewicht
Marco Huck44–5–1Cruisergewicht
Vitali Klitschko45–2Schwergewicht
Sven Ottke34–0Supermittelgewicht
Henry Maske31–1Halbschwergewicht

Siege–Niederlagen–Unentschieden laut unseren Profilen; bei noch aktiven Boxern wie Huck täglich abgeglichen. Ottke ist der einzige, der ungeschlagen abtrat. Bei Rocchigiani und Menzer weichen die Quellen ab, deshalb fehlen sie hier.

Deutsches Profiboxen in vier Epochen

Das deutsche Boxen hat mehrere Hochphasen erlebt, und jede hatte ihre eigenen Gesichter. Wer die heutigen Namen einordnen will, kommt an dieser Vorgeschichte kaum vorbei.

Die erste Epoche gehört Max Schmeling. Er wurde 1930 durch Disqualifikation von Jack Sharkey Weltmeister im Schwergewicht und schlug 1936 in New York den bis dahin ungeschlagenen Joe Louis. Das Rückspiel 1938 verlor er in der ersten Runde. Schmeling blieb auch nach der Karriere eine Figur, über die in Deutschland bis heute diskutiert wird, weil sein Name im Nationalsozialismus politisch vereinnahmt wurde. In der Nachkriegszeit kamen Namen wie Bubi Scholz, Karl Mildenberger und Eckhard Dagge hinzu. Sie füllten Hallen, aber die ganz großen Titel blieben selten.

Die zweite Epoche begann Ende der 1980er Jahre. Nach dem Olympiasieg von Henry Maske 1988 in Seoul entdeckten die Privatsender das Boxen. Plötzlich sahen Millionen Menschen zu, wenn Maske seinen Titel verteidigte. Die Promoter Universum in Hamburg und Sauerland in Berlin bauten Boxer systematisch auf. In dieser Zeit entstanden die Karrieren von Dariusz Michalczewski, Graciano Rocchigiani und Sven Ottke. Ottke beendete seine Laufbahn ungeschlagen, Michalczewski regierte jahrelang das Halbschwergewicht der WBO.

Die dritte Epoche war die der Brüder Klitschko. Sie waren Ukrainer, kämpften aber über Jahre vor allem in deutschen Hallen und vor deutschem Fernsehpublikum. Das Schwergewicht galt in dieser Zeit als Domäne weniger Namen, und große Abende fanden in Fußballstadien statt. Parallel boxten Felix Sturm, Arthur Abraham und Marco Huck um Titel im Mittel-, Supermittel- und Cruisergewicht.

Die vierte Epoche ist die heutige. Sie ist weniger an einen Sender oder einen Promoter gebunden. Deutsche Boxer kämpfen häufiger im Ausland, Titelkämpfe laufen bei Streamingdiensten, und die Zahl der Verbände hat zugenommen. Dafür gibt es wieder einen deutschen Schwergewichts-Weltmeister, was nach Schmeling lange niemand für möglich hielt.

Frauen im deutschen Boxen

Das Frauenboxen war in Deutschland früher als in vielen anderen Ländern ein Fernsehthema. Regina Halmich machte es in den 1990er Jahren sichtbar und boxte bis 2007 an der Spitze. Ihre Kämpfe erreichten ein Publikum, das sich sonst kaum für Boxen interessierte. Nach ihr kamen Susi Kentikian im Fliegengewicht, Ina Menzer im Federgewicht und Christina Hammer im Mittelgewicht, alle mit WM-Titeln.

Heute ist die Szene breiter geworden. Die Aktiven stehen oben in der Übersicht, und mit Tina Rupprecht trat 2025 eine Boxerin ab, die alle vier großen Titel in ihrer Klasse gehalten hatte. Wetten auf Frauenkämpfe sind in Deutschland derzeit nicht möglich, weil die erlaubte Liste nur Männerkämpfe enthält.

Wo deutsche Kämpfe stattfinden und wie Sie sie sehen

Große Abende finden meist in den Mehrzweckhallen der Großstädte statt, etwa in Hamburg, Berlin, Köln, Stuttgart oder Potsdam. Kleinere Veranstaltungen laufen in Stadthallen und Messehallen.

Übertragen wird heute vor allem im Streaming, einzelne Kämpfe laufen zusätzlich im Free-TV. Welcher Sender welchen Abend zeigt, ändert sich von Event zu Event. Aktuelle Termine finden Sie bei Boxen heute, die Übertragungswege erklärt Boxen streamen.

Welche deutschen Kämpfe man in Deutschland bewettet

Wer als deutscher Fan auf einen deutschen Boxer wetten möchte, stößt schnell an eine Grenze. Lizenzierte Anbieter dürfen nach der Regelung der Glücksspielbehörde nur Weltmeisterschaftskämpfe im Schwer- und Cruisergewicht der Männer anbieten, dazu olympisches Boxen. Das gilt für die Titel von WBA, WBC, IBF und WBO. Ein deutscher Boxer im Weltergewicht, ein Europameisterschaftskampf oder ein Abend mit lauter Aufbaukämpfen taucht in einem lizenzierten Angebot nicht auf.

Das ist für viele überraschend. Wie die Märkte aussehen und was die Liste im Einzelnen erlaubt, steht in unserem Überblick zu den Wettanbietern. Alle anderen Kämpfe verfolgen Sie am besten ohne Einsatz, die Bilanzen und Termine der Boxer oben reichen dafür aus.

Alle Titelträger seit Schmeling stehen im Beitrag Deutsche Boxweltmeister, die Porträts unter Legenden. Wann die nächsten Kämpfe laufen, zeigt Boxen heute, wie man sie sieht, Boxen streamen.

Häufige Fragen

Wer ist der beste deutsche Boxer?

Das ist Ansichtssache. Deutsche Weltmeister im Schwer- und Cruisergewicht sind derzeit: Agit Kabayel (WBC). Agit Kabayel hat die Bilanz 27–0 (19 K.o.). Ungeschlagen sind derzeit: Agit Kabayel (27–0).

Welche deutschen Boxer sind aktuell Weltmeister?

Stand 03.11.2026: Agit Kabayel (WBC-Weltmeister Schwergewicht, Schwergewicht) und Nina Meinke (IBF, IBO, Federgewicht). Wir gleichen Bilanzen und Titel täglich ab.

Wann boxt Agit Kabayel wieder?

Laut unserem Kampfkalender am 28.11.2026 gegen Nelson Hysa (Merkur Spiel-Arena, Düsseldorf).

Boxt Felix Sturm noch?

Nein. Felix Sturm beendete seine Laufbahn am 11.07.2026 in Stuttgart mit einer Punktniederlage gegen Granit Stein. Es war seine siebte Niederlage im 56. Profikampf.

Gibt es deutsche Boxerinnen mit WM-Titel?

Ja. Nina Meinke gewann am 21.09.2024 den IBF-Titel im Federgewicht und am 20.03.2026 zusätzlich den IBO-Titel; ihren aktuellen Stand zeigt die Übersicht oben. Tina Rupprecht beendete im Oktober 2025 ihre Karriere, nachdem sie am 05.04.2025 alle vier großen Titel im Atomgewicht vereint hatte.

Wer war der erste deutsche Schwergewichts-Weltmeister?

Max Schmeling gewann 1930 als erster Deutscher den Titel, indem er Jack Sharkey durch Disqualifikation besiegte. Kabayel wird seit seinem Titelgewinn als erster deutscher Schwergewichts-Champion seit Schmeling bezeichnet.

Sind die Klitschkos deutsche Boxer?

Nein, Vitali und Wladimir Klitschko sind Ukrainer. Ihre großen Kämpfe fanden aber überwiegend unter deutschen Veranstaltern statt. Wir führen sie deshalb bei den Legenden des deutschen Boxens, siehe die Seite zu den Klitschkos.

Veröffentlicht am 19.09.2026 · zuletzt geprüft am 08.10.2026 · So arbeiten wir