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Wohnzimmer am Abend: Fernseher mit leerem Boxring, davor Sofa und Popcorn (mit AI erstelltes Bild)
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Magazin · Boxen sehen

Boxen streamen: DAZN-Preise, PPV und Free-TV

Wo läuft Boxen in Deutschland, und was kostet es? DAZN-Pakete, Pay-per-View, Netflix und Free-TV im Überblick, dazu die nächsten Kämpfe mit Sender aus unserem täglich abgeglichenen Kampfkalender.

Stand 21.10.2026Redaktion boxwetten.de

Boxen streamen: Was Sie wissen müssen

Wer Boxen in Deutschland sehen will, landet fast immer bei einem Streamingdienst. DAZN zeigt den Großteil der internationalen Kämpfe und verkauft Top-Abende als Pay-per-View, Netflix holt sich einzelne Großereignisse ins Abo, im Free-TV läuft Boxen so gut wie nicht mehr. Preise von Dritten nennen wir mit deren Preisstand, verbindlich ist immer die Preisseite des Anbieters.

Die nächsten Kämpfe und wo sie laufen

Der Hauptkampf je Kampfabend, aus unserem Kampfkalender, täglich abgeglichen. Programmänderungen sind möglich; alle Termine bei Boxen heute.

Wer überträgt die nächsten Kämpfe?

DAZN17 Kämpfe
Netflix1 Kampf

Gezählt aus allen Boxterminen des Kalenders mit bekanntem Sender.

DAZN Preis: Pakete und Kosten

DAZN-Pakete laut Netzwelt (Preisstand Juli 2026)
9,99 €Mobile Passmonatlich kündbar, kein Jahresabo
24,99 €Super Sportsmonatlich, im Jahresabo 19,99 € pro Monat
44,99 €Unlimitedmonatlich, im Jahresabo 34,99 € pro Monat

Netzwelt nennt Bundesliga, Champions League, Eurosport, Red Bull TV, Sportdigital und UFC; Boxen wird nicht gesondert aufgeführt. Ältere Quellen nennen frühere Preisstufen, befristete Aktionen sind keine Dauerpreise. Prüfen Sie den aktuellen Preis direkt bei DAZN.

Pay-per-View: So funktioniert es und was es kostet

  1. 1Mitgliedschaft

    Ohne aktives DAZN-Abo lässt sich kein PPV kaufen. Laut DAZN reicht jedes Paket und jede Laufzeit.

  2. 2Kampf kaufen

    Über „Mein Konto“ im Browser, am Handy oder Laptop. Auf Smart-TVs geht der direkte Kauf nicht, auf Konsolen per QR-Code.

  3. 3Live oder später

    Der Kampf läuft live und steht danach mehrere Tage zum Abruf bereit, wichtig bei US-Kämpfen mitten in der Nacht.

PPV-Preise bisheriger Kampfabende

Kabayel–Zhang 02/202525,99 €laut BOXSPORT
Itauma–Hrgović 08/202619,99 €laut DAZN
Kabayel–Knyba 01/20269,99 €laut DAZN

Der Preis hängt offenbar vom Kampfabend ab; eine Erklärung liefert DAZN nicht. Für Kabayel gegen Hysa hatte DAZN zum Stand 08.10.2026 noch keinen PPV-Preis genannt.

Beispielrechnung: ein Kampfabend mit Super Sports
44,98 €monatlich kündbar24,99 € Abo + 19,99 € PPV
39,98 €mit Jahresabo19,99 € im Kampfmonat + 19,99 € PPV

Abgeleitete Zahlen mit dem PPV-Preis von Itauma gegen Hrgović, keine Preisgarantie. Wer sparen will, bucht einen monatlich kündbaren Tarif nur für den Kampfmonat.

Netflix, Prime Video und Free-TV

Abo, Top-Abende als PPVDAZN

Laut TV Movie „unangefochtener Marktführer für internationalen Boxsport“, etwa Wilder gegen Chisora oder die Kabayel-Kämpfe.

Im Abo enthaltenNetflix

Seit 2024 einzelne Großereignisse: Tyson–Paul, Joshua–Paul, Fury–Makhmudov. Laut Dienst ohne Aufpreis für Abonnenten.

Im AboPrime Video

Einzelne Abende, laut TV Movie etwa Fundora gegen Thurman im März 2026.

Kaum nochFree-TV

TV Movie listet für April 2026 keine Kämpfe auf Sat.1, RTL, ZDF oder ARD. Kabayel sagte 2025, Gespräche mit RTL seien nicht zustande gekommen.

Welche Plattform einen Kampf zeigt, entscheiden Promoter und Veranstalter von Fall zu Fall. Den Netflix-Preis nennen wir nicht, weil wir ihn nicht direkt bei Netflix prüfen konnten.

Illegale Streams: warum Sie die Finger davon lassen sollten

  • ✕
    Rechtliche Folgen

    Laut ZDFheute drohen Abmahnungen und Schadensersatz. Die Rechtslage im Detail ist umstritten und hängt davon ab, ob der Stream erkennbar illegal ist.

  • ✕
    Schlechtes Bild, Abbrüche

    Gerade in der entscheidenden Runde.

  • ✕
    Schadsoftware und falsche Zahlungsformulare

    Gratis-Seiten dienen oft als Köder. Wir verlinken keine solchen Angebote.

  • ✓
    Legal sparen

    Einen monatlich kündbaren Tarif nur für den Kampfmonat buchen; Laufzeiten vor dem Abschluss prüfen.

Vom Free-TV zum Streaming: wie sich das Boxen im Fernsehen verschoben hat

Wer in den 2000er-Jahren Boxen sehen wollte, schaltete RTL ein. Der Sender zeigte ab November 2005 die Kämpfe von Wladimir Klitschko und verlängerte die Verträge mit dem Klitschko-Management über Jahre hinweg, noch 2015 für weitere fünf Kämpfe, beginnend mit dem Duell gegen Tyson Fury in Düsseldorf. Solche Abende zogen zeitweise Millionen vor den Fernseher. Boxen war damals ein Free-TV-Ereignis, das man ohne Abo und ohne Zusatzkosten sah.

Heute liegt der Schwerpunkt bei Bezahldiensten. Streamingplattformen zahlen Promotern und Boxern deutlich mehr als ein werbefinanzierter Sender, und sie wollen im Gegenzug Abonnenten gewinnen oder halten. Für Zuschauer bedeutet das: Der Weg zum Kampf führt über ein Konto, eine App und oft über eine zusätzliche Zahlung. Wer nur ein- oder zweimal im Jahr einen Kampf sehen will, rechnet anders als jemand, der jedes Wochenende Boxen schaut.

Wichtig bleibt, dass sich Rechte schnell ändern. Ein Kampfabend, der heute bei einem Anbieter läuft, kann beim nächsten Mal bei einem anderen laufen, weil Promoter und Veranstalter jeden Kampf einzeln verhandeln. Verlassen Sie sich deshalb nicht auf den Sender des letzten Abends, sondern auf die Angabe zum konkreten Kampf in unserem Kalender oder beim Anbieter selbst.

Ein Kampfabend aus Sicht deutscher Zuschauer

Ein Boxabend besteht aus mehreren Kämpfen, und der Hauptkampf kommt ganz zum Schluss. Davor laufen die Vorkämpfe, oft sechs bis acht Duelle, von jungen Talenten bis zu Titelkämpfen im Co-Hauptkampf. Der Sender nennt in der Regel zwei Zeiten: den Beginn der Übertragung und die geschätzte Zeit für den Einlauf der Hauptkämpfer. Die zweite Zahl ist nur eine Schätzung. Endet ein Vorkampf früh durch K.o., rückt alles nach vorn, geht ein anderer über die volle Distanz, verschiebt sich der Hauptkampf nach hinten.

Dazu kommt die Zeitverschiebung. Kämpfe in Großbritannien haben meist einen Hauptkampf am späten Abend, häufig gegen 22 oder 23 Uhr deutscher Zeit. Bei Kämpfen in den USA beginnt das Programm für den US-Markt am Abend vor Ort, und der Hauptkampf fällt in Deutschland oft in die frühen Morgenstunden, nicht selten zwischen vier und sechs Uhr. Kämpfe im Nahen Osten oder in Asien liegen dazwischen. Planen Sie bei solchen Abenden mit einem Puffer von ein bis zwei Stunden.

Wer die Nacht nicht durchhalten will, hat bei manchen Anbietern eine Alternative. Ob und wie lange ein Kampf nach dem Live-Termin abrufbar ist, hängt vom Anbieter ab. Bei DAZN war laut dem Hilfetext zu Pay-per-View der Abruf mehrere Tage möglich. Wer Ergebnisse nicht erfahren will, sollte in der Zwischenzeit auf Push-Meldungen und soziale Netzwerke verzichten, denn Spoiler verbreiten sich bei Boxkämpfen innerhalb von Minuten.

Technik: damit das Bild nicht ausgerechnet in der letzten Runde hängt

Ein Livestream braucht mehr Bandbreite, als viele vermuten. Für HD-Qualität nennen die meisten Anbieter einen Wert im einstelligen Megabit-Bereich pro Gerät, für 4K deutlich mehr. Läuft nebenbei ein Download oder schauen mehrere Personen im Haushalt Videos, reicht der Anschluss schnell nicht mehr.

Ein paar Maßnahmen helfen in der Praxis:

  • Verbinden Sie den Fernseher oder die Set-Top-Box per LAN-Kabel, statt auf das WLAN zu setzen.
  • Starten Sie die App mindestens eine halbe Stunde vor dem Hauptkampf und melden Sie sich einmal an, damit Updates oder Passwortabfragen nicht im Weg stehen.
  • Schließen Sie andere Streams und große Downloads im Heimnetz.
  • Halten Sie ein zweites Gerät bereit, etwa Handy oder Laptop, falls der Fernseher aussteigt. Wie oben beschrieben, lässt sich Pay-per-View auf manchen Geräten nicht direkt kaufen, kaufen Sie also vorher.

Mit der Verzögerung müssen Sie leben. Ein Livestream läuft gegenüber dem Ereignis im Ring um einige Sekunden bis deutlich mehr zurück, und zwischen den Anbietern gibt es Unterschiede. Wer mit Freunden schaut, die über einen anderen Dienst zusehen, bekommt deshalb mal früher, mal später mit, dass ein Kampf entschieden ist.

Sportübertragungen sind urheberrechtlich und lizenzrechtlich geschützt. Die Rechte an einem Kampf werden teuer verkauft, und Anbieter gehen gegen unlizenzierte Streams vor. Das betrifft vor allem die Betreiber solcher Seiten. Für Zuschauer ist die Rechtslage nach den Informationen von ZDFheute differenzierter, weil es darauf ankommt, ob ein Stream erkennbar illegal ist. Dass Abmahnungen und Forderungen nach Schadensersatz vorkommen können, bestreitet niemand.

Praktisch gibt es noch ein zweites Problem. Seiten mit Gratis-Streams finanzieren sich über aggressive Werbung, Weiterleitungen und teils über Schadsoftware. Wer dort ein Konto anlegt oder Zahlungsdaten eingibt, riskiert mehr als einen Kampfabend. Die legale Lösung ist unspektakulär: ein befristetes Abo für den Kampfmonat, bei Pay-per-View der einmalige Kauf.

Noch ein Hinweis zum Thema Wetten. Beim Zuschauen kommt bei manchen die Idee auf, während des Kampfes zu wetten. Live-Wetten behandeln wir auf boxwetten.de nicht. Schauen Sie den Kampf einfach als Zuschauer, und wenn Sie über Wetten nachdenken, dann vorher und mit klarem Budget. Hilfe bei Problemen finden Sie unter Spielerschutz.

Wann welcher Kampf läuft, steht fortlaufend bei Boxen heute, alles zu diesem Kampf bei Kabayel gegen Hysa, die Titelträger im Weltmeister-Tracker.

Häufige Fragen

Was kostet DAZN pro Monat?

Nach einem Preisvergleich von Netzwelt (Preisstand Juli 2026) kostet der Mobile Pass 9,99 € im Monat, Super Sports 24,99 € monatlich (19,99 € pro Monat im Jahresabo) und Unlimited 44,99 € monatlich (34,99 € pro Monat im Jahresabo). Aktionspreise und Laufzeiten ändern sich häufig, verbindlich ist die Preisseite von DAZN.

Was kostet ein Boxkampf als Pay-per-View bei DAZN?

Das hängt vom Kampf ab. DAZN verlangte 9,99 € für den Kampfabend Kabayel gegen Knyba am 10.01.2026 und 19,99 € für Itauma gegen Hrgović am 29.08.2026. Für Kabayel gegen Zhang im Februar 2025 nennt BOXSPORT 25,99 €. Für Kabayel gegen Hysa hatte DAZN zum Stand 08.10.2026 noch keinen Preis genannt; den aktuellen Preis nennt DAZN in der App.

Brauche ich für Pay-per-View ein DAZN-Abo?

Ja. DAZN schreibt, eine aktive Mitgliedschaft sei Voraussetzung, egal in welchem Paket und mit welcher Laufzeit. Der Kampf wird zusätzlich einmalig gekauft und ist laut DAZN mehrere Tage nach dem Live-Termin abrufbar.

Wo läuft Kabayel gegen Hysa?

Laut unserem Kampfkalender bei DAZN (Pay-per-View · Beginn vorläufig), am Sa, 28.11.2026, in Merkur Spiel-Arena, Düsseldorf. Den PPV-Preis nennt DAZN in der Regel erst kurz vor dem Kampf.

Gibt es Boxen noch im Free-TV?

Kaum. Ein Überblick von TV Movie vom April 2026 nennt als Übertragungswege DAZN, Netflix und Prime Video und schreibt, die Rechte lägen fast ausschließlich bei Bezahldiensten. Agit Kabayel sagte im Oktober 2025, eine Kooperation mit RTL sei nicht zustande gekommen.

Sind illegale Boxstreams erlaubt?

Nein, das Nutzen offensichtlich illegaler Streams kann rechtliche Folgen haben, von Abmahnungen bis zu Schadensersatz. Die Rechtslage ist im Detail umstritten. Wir verlinken keine solchen Angebote.

Veröffentlicht am 28.09.2026 · zuletzt geprüft am 08.10.2026 · So arbeiten wir