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BOXWETTEN.de
Drei Punktrichter mit Punktezetteln am Ring, dahinter zwei Boxer (mit AI erstelltes Bild)
AIMit AI erstelltes Bild
Werkzeug · Boxregeln zum Ausprobieren

Punktrichter spielen: Runden nach dem 10-Punkte-System werten

Bewerten Sie einen fiktiven Kampf über 12 Runden Runde für Runde. Allein oder mit drei Punktrichtern: Wir rechnen Ihre Karte aus und zeigen, wie die Entscheidung heißt.

Redaktion boxwetten.deFiktiver Kampf
Interaktive Punktekarte

Rot gegen Blau

Ein erfundener Kampf ohne echte Boxer: Sie entscheiden, wer jede Runde gewinnt. Wählen Sie den Rundensieger, markieren Sie bei Bedarf Niederschläge oder eine klar dominierte Runde und blenden Sie auf Wunsch Punktabzüge ein.

Rot0
0 von 12 Runden bewertet
Blau0

    Fiktiver Kampf, fiktive Richterkarten. Punktesystem nach Sekundärquellen; verbindlich sind die Regeln der jeweiligen Kommission.

    Ratgeber

    So funktioniert das 10-Punkte-System

    Drei Punktrichter bewerten jede Runde einzeln. Der Sieger der Runde bekommt 10 Punkte, der Unterlegene 9 oder weniger, Bruchteile gibt es nicht. Im Englischen heißt das „10-point must“: Mindestens ein Boxer muss pro Runde 10 Punkte bekommen.

    10:9 Normale Runde

    Der Rundensieger bekommt 10, der Unterlegene 9. Das häufigste Ergebnis.

    10:8 Ein Niederschlag

    Seltener auch bei einer klar dominierten Runde ohne Niederschlag.

    10:7 Zwei Niederschläge

    In der Regel bei zwei Niederschlägen in einer Runde.

    10:10 Ausgeglichen

    Beide gleich stark, selten vergeben.

    Einen vom Ringrichter gezählten Niederschlag müssen Punktrichter werten, auch wenn sie ihn nicht gesehen haben. Punktabzüge für Fouls kommen nach der Rundenwertung: Aus 10:9 wird mit einem Abzug gegen den Sieger 9:9.

    Was eine Runde entscheidet

    1. 01
      Saubere Treffer

      Zählen am meisten. Der Schlag muss die Deckung durchdringen und mit dem Knöchelteil des Handschuhs treffen.

    2. 02
      Wirksame Aggressivität

      Nicht einfach vorgehen, sondern dabei treffen.

    3. 03
      Ringkontrolle

      Wer Tempo und Ort des Geschehens bestimmt.

    4. 04
      Verteidigung

      Wer Treffer vermeidet, nimmt dem Gegner Punkte. Die Gewichtung liegt im Ermessen der Richter, hier entstehen die meisten Streitfälle.

    Einstimmig, geteilt oder Mehrheit

    Einstimmig

    Alle drei Richter sehen denselben Boxer vorn.

    Geteilt (Split Decision)

    Zwei Richter für einen Boxer, der dritte für den anderen.

    Mehrheit

    Zwei Richter für einen Boxer, der dritte wertet unentschieden.

    Unentschieden

    Kein Boxer hat die Mehrheit der Zettel, zum Beispiel einer für Rot, einer für Blau, einer unentschieden.

    Nächster wettbarer WM-Kampf 28.11. Agit Kabayel vs. Nelson Hysa Geht der Kampf über die volle Distanz, entscheiden drei Punktrichter. „Nach Punkten“ ist bei der Siegmethode-Wette ein eigener Ausgang.

    Gut zu wissen: Dass Richter denselben Kampf unterschiedlich werten, ist kein Fehler im System, sondern Folge einer Wertung nach Ermessen. Üben Sie mit unserer Karte, aber nehmen Sie das Ergebnis nicht als Maßstab für echte Kämpfe. Kein Zettel sagt voraus, wie ein Kampf ausgeht, und kein Wettschein ist sicher.

    Quellenhinweis: Die Regeldetails stammen aus Sekundärquellen, vor allem aus der englischsprachigen Übersicht „Boxing scoring“. Den Text der Unified Rules und die Regelwerke der Verbände konnten wir nicht direkt einsehen; verbindlich sind die Regeln der jeweiligen Kommission. Mehr unter Boxregeln und Siegmethode.

    Häufige Fragen

    Fragen zum Punktesystem

    Wie funktioniert das 10-Punkte-System im Boxen?

    Der Rundensieger erhält 10 Punkte, der Unterlegene in der Regel 9. Bei einem Niederschlag oder einer klar dominierten Runde sind 10:8 üblich, bei zwei Niederschlägen 10:7. Eine ausgeglichene Runde wird 10:10 gewertet. Punktabzüge für Fouls werden danach abgezogen.

    Wer entscheidet, wer eine Runde gewinnt?

    Drei Punktrichter bewerten jeden Kampf unabhängig voneinander. Sie achten auf saubere Treffer, wirksame Aggressivität, Ringkontrolle und Verteidigung. Die Punktzettel werden am Ende addiert und ergeben je Richter einen Sieger oder ein Unentschieden.

    Was ist der Unterschied zwischen einstimmig, geteilt und Mehrheitsentscheidung?

    Einstimmig heißt: Alle drei Richter sehen denselben Boxer vorn. Geteilt (Split Decision) heißt: Zwei Richter sehen einen Boxer vorn, der dritte den anderen. Bei der Mehrheitsentscheidung sehen zwei Richter einen Boxer vorn, der dritte wertet unentschieden.

    Warum wird ein Kampf manchmal anders gewertet, als ich ihn gesehen habe?

    Punktrichter sehen den Kampf aus einer festen Position am Ring und gewichten die Kriterien unterschiedlich. Zuschauer sehen oft Wiederholungen oder haben einen Favoriten. Abweichungen von einem Punkt in einzelnen Runden sind normal und summieren sich über 12 Runden.

    Was bedeutet ein Punktsieg für Wetten?

    Bei Siegmethode-Wetten ist „nach Punkten“ ein eigener Ausgang, getrennt von K.o. und technischem K.o. Wie genau Anbieter ein Unentschieden behandeln, steht in ihren AGB. Mehr dazu unter Siegmethode. Ein Gewinn ist nie sicher.

    Sind die Regeln hier verbindlich?

    Nein. Die Darstellung stützt sich auf Sekundärquellen und beschreibt das übliche System. Verbindlich sind die Regeln der jeweiligen Kommission und des Verbands. Einen Überblick finden Sie bei den Boxregeln.