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Illustration: Ausrüstung als Stillleben, Sinnbild für Vitali und Wladimir Klitschko (mit AI erstelltes Bild)
AIMit AI erstelltes Bild
Legenden · Schwergewicht

Wladimir und Vitali Klitschko: Bilanz, Titel und Kinder

Vitali und Wladimir Klitschko sind Ukrainer, doch ihre großen Titelkämpfe fanden überwiegend unter deutschen Veranstaltern statt. Hier stehen Bilanz, Titel und die wichtigsten Kämpfe beider Brüder.

Stand 13.10.2026Redaktion boxwetten.deKeine Wettwerbung
109Profisiege der Brüder zusammen (45 + 64)
94K.o.-Siege zusammen (41 + 53)
18Titelverteidigungen in Serie (Wladimir)
1996Olympia-Gold (Wladimir)
Vitali KlitschkoSchwergewichts-Weltmeister (WBO, WBC)
91 %K.o.-Quote
Siege
45
davon K.o.
41
Niederlagen
2
Unentschieden
0
WBOWBC

2 WM-Gürtel · 7,5 Jahre Weltmeister · 12 Titelverteidigungen

Schwergewicht · Profikämpfe: 47 · Karriere: 1996–2012

Wladimir KlitschkoSchwergewichts-Weltmeister, 18 Titelverteidigungen in Folge
83 %K.o.-Quote
Siege
64
davon K.o.
53
Niederlagen
5
Unentschieden
0
WBOIBFWBA

3 WM-Gürtel · 12 Jahre Weltmeister

Schwergewicht · Profikämpfe: 69 · Karriere: 1996–2017

Bilanzen nach öffentlichen Boxdatenbanken, Stand 13.10.2026. Wo Quellen abweichen, zeigen wir „–“ und erklären es im Text.

Die Klitschkos auf einen Blick

Vitali und Wladimir Klitschko sind die erfolgreichsten Schwergewichtler, die in Deutschland im Fernsehen und in den Hallen ein großes Publikum fanden. Beide Brüder stammen aus der Ukraine und boxen als Ukrainer. Die meisten ihrer Titelkämpfe bestritten sie jedoch unter deutschen Veranstaltern, deshalb gehören sie im deutschen Boxsport zu den bekanntesten Namen.

Zusammen kommen sie auf 109 Profisiege, davon 94 durch K.o. Beide haben einen Doktortitel in Sportwissenschaft. Vitali war zeitweise WBO- und WBC-Weltmeister, Wladimir hielt über Jahre mehrere Titel gleichzeitig.

Vitali KlitschkoWladimir Klitschko
Geboren19.07.197125.03.1976
NationalitätUkraineUkraine
GewichtsklasseSchwergewichtSchwergewicht
Profibilanz45 Siege, 2 Niederlagen (47 Kämpfe)64 Siege, 5 Niederlagen (69 Kämpfe)
K.o.-Siege4153
AmateurSilber WM 1995 (Superschwergewicht), Gold Militär-WM 1995Olympia-Gold 1996 in Atlanta (Superschwergewicht)
Aktive Jahre1996 bis 20121996 bis 2017
TitelWBO, WBC, The RingEBU, WBO, IBF, IBO, WBA (Super), The Ring

Gut zu wissen: Vitali verteidigte seine Titel nach den Listen von WBO und WBC zwölfmal (zweimal WBO, zehnmal WBC). Bei Wladimir ist die Serie von 18 Verteidigungen in Folge in seiner zweiten Regentschaft belegt.

Warum die Klitschkos in Deutschland so wichtig sind

Beide Brüder sind ukrainische Staatsbürger. Ihre Kämpfe um große Titel fanden aber zum größten Teil unter deutschen Veranstaltern statt und wurden im deutschen Fernsehen gezeigt. Das erklärt, warum die beiden hierzulande als Fixpunkte des Schwergewichts gelten, obwohl sie nie für Deutschland boxten.

Ein Beispiel ist Wladimirs Kampf gegen den Deutschen Axel Schulz am 25.09.1999 in Köln. Wladimir gewann in Runde 8 durch technischen K.o. und sicherte sich den EBU-Titel. Schulz erklärte noch im Ring seinen Rücktritt und kehrte erst 2006 für einen einzigen Kampf zurück. Wer die deutschen Titelträger sucht, findet sie im Artikel über die deutschen Boxweltmeister.

Universum, K2 und RTL: die Strukturen dahinter

Nach den Olympischen Spielen 1996 unterschrieben beide Brüder bei der Hamburger Universum Box-Promotion von Klaus-Peter Kohl. Als Manager arbeitete Bernd Bönte mit ihnen, als Trainer in den frühen Jahren Fritz Sdunek. Nach Ablauf ihres Vertrags verließen die Brüder Universum und gründeten K2 Promotions. Der Rechtsstreit mit Universum dauerte etwa fünf Jahre und wurde 2009 vom Bundesgerichtshof zu ihren Gunsten entschieden.

Im Fernsehen übertrug vor allem RTL die Kämpfe (mehr zur Geschichte der Übertragungen im Artikel Boxen im TV). Für 2009 plante der Sender vier Kampfabende mit den Klitschkos. Wladimirs Vereinigungskampf gegen David Haye am 02.07.2011 im Hamburger Volksparkstadion sahen 16 Millionen Menschen im frei empfangbaren RTL. Eine frühere Welle des Fernsehboxens beschreibt unsere Seite zu Henry Maske.

Vitali Klitschko: Karriere und Bilanz

Amateur und Aufstieg

Vitali gewann 1995 Gold bei den Militär-Weltspielen und Silber bei der Weltmeisterschaft, jeweils im Superschwergewicht. Seine Amateurbilanz liegt bei 195 Siegen und 15 Niederlagen. 1996 begann er als Profi.

Titel und Niederlagen

Am 26.06.1999 gewann er durch K.o. in Runde 2 gegen Herbie Hide den WBO-Titel. Am 01.04.2000 verlor er den Titel im Berliner Estrel Convention Center gegen Chris Byrd, als er wegen einer gerissenen Sehne in der linken Schulter nach Runde 9 aufgeben musste. Er führte bis dahin auf allen drei Zetteln, Byrd war kurzfristig für den erkrankten Donovan Ruddock eingesprungen. Seine zweite und letzte Niederlage folgte am 21.06.2003 im Staples Center von Los Angeles gegen Lennox Lewis: Der Ringrichter brach den Kampf nach Runde 6 auf Anraten des Ringarztes wegen mehrerer stark blutender Cuts um die Augen ab, wobei Vitali auf den Punktzetteln vorne lag (er hatte vier der sechs Runden auf allen drei Zetteln gewonnen). Der Abbruch war umstritten, der anwesende George Foreman sah Vitali als den eigentlichen Sieger.

Am 24.04.2004 besiegte er Corrie Sanders durch technischen K.o. in Runde 8 und wurde WBC-Weltmeister. Er gab den Titel 2005 verletzungsbedingt ab, am 09.11.2005 kündigte er seinen Rücktritt an, und der WBC führte ihn als „World Champion Emeritus“. Am 11.10.2008 holte er den Titel in der Berliner O2 World gegen Samuel Peter zurück, vier Jahre nach dem ersten Gewinn. Der Kampf endete durch technischen K.o. in Runde 8. Bis Dezember 2013 blieb er WBC-Champion, danach führte ihn der Verband als „Champion Emeritus“.

Zu den späteren Gegnern zählten Juan Carlos Gómez (21.03.2009, Stuttgart, Abbruch in Runde 9), Albert Sosnowski (29.05.2010, Gelsenkirchen, K.o. in Runde 10), Tomasz Adamek (10.09.2011, Breslau, Abbruch in Runde 10) und Dereck Chisora (18.02.2012, München, einstimmig nach Punkten). Vor dem Chisora-Kampf hatte ihn Chisora bei der Waage geohrfeigt, und Vitali boxte ab Runde 5 mit einer verletzten linken Schulter. Sein letzter Kampf war der Sieg über Manuel Charr am 08.09.2012 in Moskau durch Abbruch in Runde 4.

Vitali beendete seine Laufbahn mit 45 Siegen, 41 davon durch K.o., und ohne je zu Boden gegangen zu sein. Beide Niederlagen kamen durch Abbruch.

Wladimir Klitschko: Karriere und Bilanz

Olympia-Gold und Profidebüt

Wladimir gewann 1996 in Atlanta Olympia-Gold im Superschwergewicht, seine Amateurbilanz lag bei 134 Siegen und 6 Niederlagen. Im selben Jahr wurde er Profi. 1999 gewann er den EBU-Europameistertitel.

Erste Regentschaft und zwei Rückschläge

Am 14.10.2000 gewann er einstimmig nach Punkten gegen Chris Byrd den WBO-Titel. Am 08.03.2003 verlor er ihn in Hannover durch technischen K.o. gegen Corrie Sanders: Er ging in den ersten beiden Runden viermal zu Boden; in Runde 2 stoppte der Ringrichter den Kampf. Sanders war 37 Jahre alt und galt vorher nicht als Spitzenmann. Am 10.04.2004 folgte in Las Vegas eine zweite Niederlage durch Abbruch gegen Lamon Brewster: Wladimir führte anfangs, ließ dann nach, und Brewster stoppte ihn in Runde 5. Wladimir behauptete später, seine Getränke seien manipuliert worden. Die Ermittlungen des FBI konnten dies nicht bestätigen.

Schon 1998 hatte Wladimir in Kiew gegen Ross Puritty verloren. Mit dieser Niederlage, den beiden von 2003 und 2004 sowie den späteren gegen Tyson Fury und Anthony Joshua kommt die Bilanz auf fünf Niederlagen.

Die lange Ära

Am 22.04.2006 besiegte er Chris Byrd in Runde 7 durch technischen K.o. und gewann den IBF-Titel. Es war der Beginn seiner langen Dominanz. 2008 holte er sich den WBO-Titel zurück, am 02.07.2011 kam durch einen einstimmigen Punktsieg gegen David Haye der WBA-Titel (Super) hinzu. 2009 hielt er auch den Titel von The Ring.

Seine zweite Regentschaft lief vom 22.04.2006 bis zum 28.11.2015 (3.507 Tage). Insgesamt war er 4.382 Tage Schwergewichts-Weltmeister, so viele wie niemand sonst laut Guinness-Weltrekorden. Joe Louis hält mit 4.270 Tagen den Rekord für die längste einzelne Regentschaft. In dieser Zeit verteidigte Wladimir seine Titel 18 Mal in Folge. Am 28.11.2015 verlor er in der Düsseldorfer Esprit Arena alle Titel einstimmig nach Punkten an Tyson Fury.

Zu seinen Siegen in der langen Ära zählen Samuel Peter (24.09.2005 in Atlantic City nach Punkten, 2010 in einem Rückkampf durch Abbruch in Runde 10) und Eddie Chambers (20.03.2010 in Düsseldorf, K.o. in Runde 12 mit einem linken Haken). Seine Laufbahn endete am 29.04.2017: Im Londoner Wembley-Stadion unterlag er vor 90.000 Zuschauern Anthony Joshua durch Abbruch in Runde 11, nach 17 Monaten Pause. Wladimir ging dabei in Runde 5 zu Boden und holte in Runde 6 Joshua selbst von den Beinen. Am 03.08.2017 kündigte sein Management den Rücktritt an. 2021 wurde er in die International Boxing Hall of Fame aufgenommen. Sein Spitzname lautet „Dr. Steelhammer“.

Die großen Kämpfe im Vergleich

DatumBoxerGegnerErgebnisWas der Kampf brachte
26.06.1999VitaliHerbie HideSieg durch K.o. in Runde 2Gewinn des WBO-Titels
01.04.2000VitaliChris ByrdNiederlage durch Aufgabe nach Runde 9Erste Niederlage, Schulterverletzung
14.10.2000WladimirChris ByrdSieg nach Punkten (einstimmig)Gewinn des WBO-Titels
08.03.2003WladimirCorrie SandersNiederlage durch technischen K.o.Überraschende Niederlage, Titelverlust
10.04.2004WladimirLamon BrewsterNiederlage durch technischen K.o.Zweite Niederlage durch Abbruch
24.04.2004VitaliCorrie SandersSieg durch technischen K.o. in Runde 8Gewinn des WBC-Titels
22.04.2006WladimirChris ByrdSieg durch technischen K.o. in Runde 7IBF-Titel, Beginn der langen Dominanz
11.10.2008VitaliSamuel PeterSieg durch technischen K.o. in Runde 8WBC-Titel nach vier Jahren zurückgeholt
02.07.2011WladimirDavid HayeSieg nach Punkten (einstimmig)Vereinigungskampf, WBA-Titel (Super)
28.11.2015WladimirTyson FuryNiederlage nach Punkten (einstimmig)Ende der langen Regentschaft
29.04.2017WladimirAnthony JoshuaNiederlage durch technischen K.o. in Runde 11, WembleyLetzter Kampf, 90.000 Zuschauer

Die Sanders-Niederlage von Wladimir gehört zu den größten Überraschungen der Schwergewichtsgeschichte, mehr dazu im Artikel über die größten Upsets im Schwergewicht.

Der Signature-Stil

Tuschezeichnung mit gesichtslosen Figuren: Jab und rechte Hand, Vitali schickt Williams zu Boden (mit AI erstelltes Bild) AI Mit AI erstelltes Bild
Jab, dann die rechte Hand: Vitali schickt Danny Williams 2004 zu Boden · Rote Hose: Vitali · Bewegungsablauf: Beide auf Distanz in Deckung, Vitali setzt die lange linke Führhand, Er rückt nach und lädt die rechte Hand, Rechte Gerade trifft den Kopf, Williams knickt in der Hüfte ein, Die Knie geben nach, Williams wird von den Beinen gerissen, Er stürzt auf die Bretter, Williams liegt am Boden, Vitali tritt zurück · Mit AI erstellte Tuschezeichnung mit gesichtslosen Figuren, keine Fotografie
Tuschezeichnung mit gesichtslosen Figuren: linker Haken, Wladimir schickt Pulev 2014 zu Boden (mit AI erstelltes Bild) AI Mit AI erstelltes Bild
Der linke Haken: Wladimir schickt Kubrat Pulev 2014 zu Boden · Rote Hose: Wladimir · Bewegungsablauf: Beide auf Distanz, Wladimir mit der Führhand, Linke Gerade geht zum Körper, Wladimir lädt den linken Haken, Linker Haken trifft den Kopf, Pulevs Kopf schnappt zur Seite, Die Knie geben nach, Pulev sackt zu Boden, Pulev liegt am Boden, Wladimir steht über ihm · Mit AI erstellte Tuschezeichnung mit gesichtslosen Figuren, keine Fotografie

Wladimir ist Linkshänder, boxte aber in normaler Auslage. Sein Spiel baute auf einem starken Jab auf, den er einzeln oder doppelt schlug, und auf schneller Beinarbeit, mit der er die Distanz hielt und seine Reichweite ausspielte. Wurde der Gegner nahe, klammerte er und drückte auf ihn, um Angriffe zu ersticken und dem Infight auszuweichen.

Sein häufigster Knockout-Schlag war die rechte Gerade, die zu den härtesten Schlägen der Schwergewichtsklasse zählt. Die Strategie war, den Gegner zu ermüden und den Abbruch erst zu suchen, wenn er erschöpft oder schwer angeschlagen war. Trainer Emanuel Steward, seit Frühjahr 2004 Chefcoach und am 25.10.2012 gestorben, drängte ihn zu geraden Schlägen statt Haken. Nach Stewards Tod übernahm sein früherer Sparringspartner Johnathon Banks.

Vitali boxte in normaler Auslage (orthodox). Er ist 2,01 Meter groß und hatte eine Reichweite von 2,03 Metern. Bekannt war er für den kraftvollen linken Jab und die starke rechte Hand. Er kämpfte oft mit wenig Deckung und viel Kopf- und Körperbewegung und zermürbte seine Gegner mit der Schlagzahl. Dazu passt die K.o.-Quote: 41 seiner 45 Siege kamen vorzeitig.

Beide Brüder gewannen den Großteil ihrer Kämpfe vorzeitig: Vitali 41 von 45, Wladimir 53 von 64. Vitali blieb in seiner Laufbahn nie am Boden. Wladimir dominierte als Weltmeister mit der längsten Gesamtdauer fast ein Jahrzehnt die Königsklasse. Zu den Regeln und Wertungen finden Sie mehr unter Boxregeln und Punktrichter.

Klitschko heute: Was die Brüder nach der Karriere machen

Vitali Klitschko: Politik und Kiew

Vitali gründete die Partei UDAR (Ukrainische Demokratische Allianz für Reformen). Er wurde am 25.05.2014 zum Bürgermeister von Kiew gewählt, im Amt ist er seit dem 05.06.2014. Bei der Parlamentswahl 2014 zog er als Spitzenkandidat des Blocks von Petro Poroschenko in die Werchowna Rada ein, den Block führte er von 2015 bis 2019.

Nach dem russischen Angriff im Februar 2022 war er maßgeblich an der Organisation der Verteidigung Kiews beteiligt und kümmerte sich danach um Strom- und Wasserversorgung der Stadt. Zu seinen Ehrungen zählen der Laureus World Sports Award als Comeback des Jahres (2009), das Bundesverdienstkreuz am Bande (2010), der Konrad-Adenauer-Preis der Stadt Köln (2015) und der Lew-Kopelew-Preis (2023). 2018 wurde er in die International Boxing Hall of Fame aufgenommen.

Wladimir Klitschko: Hall of Fame und Ukraine

Wladimir wurde 2021 in die Hall of Fame aufgenommen. Er trat vor dem Februar 2022 in die Reserve der ukrainischen Streitkräfte ein. Ende März und Anfang April 2022 reiste er mit einer ukrainischen Delegation nach Deutschland. Seine Firma Klitschko Ventures wandte sich der Logistik für Hilfslieferungen zu. Beide Brüder haben in Sportwissenschaft promoviert, und beide teilen sich die UNESCO-Auszeichnung „Heroes for Kids“.

Familie: Kinder von Wladimir und Vitali Klitschko

Wladimir Klitschko hat eine Tochter, Kaya Evdokia, geboren im Dezember 2014. Ihre Mutter ist die Schauspielerin Hayden Panettiere, mit der er zeitweise verlobt war. Das Paar ist inzwischen getrennt.

Vitali Klitschko hat drei Kinder mit seiner Frau Natalia. Im August 2022 wurden ihr langjähriges Getrenntleben und die Scheidung öffentlich bekannt. Zu Wohnorten und weiteren Familiendetails der Brüder gibt es keine verlässlichen aktuellen Angaben.

Weitere Namen der deutschen Boxgeschichte finden Sie bei Max Schmeling und in der Legenden-Übersicht. Aktuelle Titelträger stehen im Weltmeister-Tracker.

Häufige Fragen

Wie oft hat Vitali Klitschko verloren?

Vitali Klitschko verlor zwei Profikämpfe, beide durch Abbruch: im April 2000 gegen Chris Byrd (Schulterverletzung) und 2003 gegen Lennox Lewis (Cut). Er beendete seine Karriere mit 45 Siegen, davon 41 durch K.o.

Wie oft hat Wladimir Klitschko verloren?

Wladimir Klitschko verlor fünf Profikämpfe und gewann 64. Zu den Niederlagen zählen die gegen Corrie Sanders (08.03.2003), Lamon Brewster (10.04.2004) und Tyson Fury (28.11.2015).

Wie alt sind Vitali und Wladimir Klitschko?

Vitali wurde am 19.07.1971 geboren und ist 55 Jahre alt, Wladimir wurde am 25.03.1976 geboren und ist 50 Jahre alt.

Wer ist der bessere Klitschko?

Das lässt sich nicht objektiv beantworten. Wladimir hat die größere Bilanz (64 Siege, 18 Titelverteidigungen in Serie, Olympia-Gold). Vitali blieb in seiner gesamten Karriere ohne Niederschlag und beendete sie mit einer höheren K.o.-Rate.

Warum boxten die Klitschkos in Deutschland?

Die Brüder sind Ukrainer, bestritten aber die meisten ihrer Titelkämpfe unter deutschen Veranstaltern und vor deutschem Fernsehpublikum. Dadurch wurden sie in Deutschland zu den bekanntesten Schwergewichtlern ihrer Zeit.

Was macht Vitali Klitschko heute?

Nach seiner Boxkarriere wechselte Vitali Klitschko in die Politik. Seit dem 05.06.2014 ist er Bürgermeister von Kiew.

Hat Wladimir Klitschko Kinder?

Ja, eine Tochter: Kaya Evdokia, geboren im Dezember 2014. Ihre Mutter ist die Schauspielerin Hayden Panettiere, mit der Wladimir Klitschko zeitweise verlobt war. Das Paar ist getrennt.

Hat Vitali Klitschko Kinder?

Ja, drei Kinder mit seiner Frau Natalia. Im August 2022 wurden ihr Getrenntleben und die Scheidung öffentlich bekannt.

Wo lebt Wladimir Klitschko heute?

Dazu gibt es keine verlässliche, aktuelle Angabe. Belegt ist, dass er sich seit dem russischen Angriff 2022 für die Ukraine engagiert und der Reserve der ukrainischen Streitkräfte angehört. Vitali Klitschko ist als Bürgermeister in Kiew im Amt.

Veröffentlicht am 27.09.2026 · zuletzt geprüft am 13.10.2026 · So arbeiten wir