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Illustration: Ausrüstung als Stillleben, Sinnbild für Max Schmeling (mit AI erstelltes Bild)
AIMit AI erstelltes Bild
Legende · Schwergewicht

Max Schmeling: Bilanz, die Louis-Kämpfe und die Halle

Max Schmeling wurde 1930 als erster Deutscher Schwergewichts-Weltmeister und schlug 1936 Joe Louis. Bilanz, Titel und die wichtigsten Kämpfe seiner Karriere.

Stand 13.10.2026Redaktion boxwetten.deKeine Wettwerbung
56Profisiege in 70 Kämpfen
1930Weltmeister im Schwergewicht
1936Sieg über Joe Louis
99Jahre alt geworden
Max SchmelingSchwergewichts-Weltmeister 1930–1932
70 %K.o.-Quote
Siege
56
davon K.o.
39
Niederlagen
10
Unentschieden
4
NBARINGNYSAC

3 WM-Gürtel · 2 Jahre Weltmeister · 1 Titelverteidigung

Schwergewicht · Profikämpfe: 70 · Karriere: 1924–1948 (Militärdienst 1939–1941)

Bilanzen nach öffentlichen Boxdatenbanken, Stand 13.10.2026. Wo Quellen abweichen, zeigen wir „–“ und erklären es im Text.

Max Schmeling auf einen Blick

Max Schmeling ist der erste deutsche Schwergewichts-Weltmeister. Am 12.06.1930 gewann er den vakanten Titel, am 19.06.1936 schlug er in New York den bis dahin ungeschlagenen Joe Louis. Er boxte von 1924 bis 1948 und gehört bis heute zu den bekanntesten Sportnamen des 20. Jahrhunderts in Deutschland.

Steckbrief
Geboren / gestorben28.09.1905 / 02.02.2005
GewichtsklassenHalbschwergewicht, Schwergewicht
Profibilanz56 Siege (39 durch K.o.), 10 Niederlagen, 4 Remis, 70 Kämpfe (nach BoxRec)
TitelWeltmeister im Schwergewicht (NBA/WBA, NYSAC, The Ring) 1930 bis 1932, Europameister
Aktive Jahre1924 bis 1948 (Militärdienst 1939 bis 1941)

Gut zu wissen: Nach BoxRec steht Schmeling bei 56 Siegen, 10 Niederlagen und 4 Remis in 70 Kämpfen, davon 39 Siege durch K.o.

Frühe Jahre und Aufstieg

Schmeling wurde am 28.09.1905 in Klein Luckow geboren, die Familie zog 1906 nach Hamburg. Er begann mit dem Boxen, nachdem er 1921 einen Boxfilm gesehen hatte, und trat 1923 dem SC Colonia 06 in Köln-Mülheim bei. Sein Manager Joe Jacobs gab ihm den Beinamen „Der schwarze Ulan vom Rhein“ und riet ihm: „Du musst jeden Tag in der Zeitung stehen.“

Ein bedeutender Amateurrekord ist für Schmeling nicht dokumentiert. Er begann am 02.08.1924 in Düsseldorf als Profi und wurde 1926 deutscher Meister im Halbschwergewicht. 1927 kam der Europameistertitel (EBU) in dieser Klasse hinzu, den er bis 1928 hielt. 1928 war er außerdem deutscher Meister im Schwergewicht. Von 1939 bis 1943 hielt er den Europameistertitel im Schwergewicht: Den Titel gewann er 1939 mit einem K.o. in Runde 1 gegen Adolf Heuser. 1933 hatte er gegen Max Baer durch technischen K.o. in Runde 10 verloren.

Der Weg zum WM-Titel

Am 12.06.1930 stand Schmeling im Yankee Stadium in New York gegen Jack Sharkey im Ring. Der Titel im Schwergewicht war vakant. Schmeling gewann in Runde 4 durch Disqualifikation: Er ist der einzige Schwergewichts-Weltmeister, der auf diese Weise gekrönt wurde.

Der Abend lief unter dem Namen „Battle of the Continents“. Vor Runde 4 lag Schmeling knapp nach Punkten zurück. Als er Sharkey in die Ecke drängte, ging er nach einem Tiefschlag zu Boden und reklamierte ein Foul. Der Ringrichter disqualifizierte Sharkey (2:55 in Runde 4), und die NYSAC schloss sich der Entscheidung an.

Am 03.07.1931 verteidigte er den Titel in Cleveland durch technischen K.o. in Runde 15 gegen Young Stribling. Am 21.06.1932 verlor er die Revanche gegen Sharkey nach 15 Runden durch geteilte Entscheidung. Der Kampf fand im Madison Square Garden Bowl in Queens statt. Die Entscheidung gilt als hoch umstritten, Gene Tunney und der Bürgermeister von New York sollen Schmeling als eigentlichen Sieger gesehen haben. Damit endete seine Zeit als Weltmeister. Die Verbände NYSAC und NBA/WBA erkannten ihn zeitweise getrennt an, die NYSAC entzog den Titel im Januar 1931 und erkannte ihn im Januar 1932 wieder an.

Die großen Kämpfe

DatumGegnerErgebnisWas der Kampf brachte
12.06.1930Jack SharkeySieg durch Disqualifikation in Runde 4Gewinn des vakanten WM-Titels
03.07.1931Young StriblingSieg durch technischen K.o. in Runde 15Einzige WM-Titelverteidigung
21.06.1932Jack SharkeyNiederlage, geteilte Entscheidung, 15 RundenVerlust des Titels
19.06.1936Joe LouisSieg durch K.o. in Runde 12Erste Niederlage von Louis
22.06.1938Joe LouisNiederlage durch technischen K.o. in Runde 1Politisch aufgeladene Revanche, 124 Sekunden
31.10.1948Richard VogtNiederlage nach PunktenLetzter Profikampf

Schmeling gegen Louis, 1936

Der Sieg über Joe Louis im Yankee Stadium machte Schmeling international berühmt. Louis hatte zuvor noch nie als Profi verloren. Schmeling hatte Filme von Louis studiert und festgestellt, dass dieser nach dem Jab die linke Hand sinken ließ. Er konterte mit der rechten Geraden.

Die ersten drei Runden waren ausgeglichen und hart. In Runde 4 schickte eine rechte Hand Louis zu Boden, es war der erste Niederschlag seiner Karriere. Schmeling traf in den folgenden Runden immer wieder mit der rechten Hand. In Runde 12 ging Louis erneut zu Boden und wurde ausgezählt (2:29). Nach HistoryNet sahen etwa 45.000 Menschen den Kampf. Louis verließ danach drei Tage lang seine Wohnung in Harlem nicht.

Aus Deutschland kam Anerkennung auf höchster Ebene: Hitler schickte laut HistoryNet ein Telegramm mit den Worten „Most cordial felicitations on your splendid victory“, und Joseph Goebbels sagte Schmeling dort „Your victory is a German victory“. Schmeling traf Hitler später in Berlin mit Frau und Mutter, er nannte ihn „polite, charming“. Die Vereinnahmung durch das Regime gehört zur Geschichte, sollte aber nicht überinterpretiert werden: Belegt sind die Reaktionen der Machthaber, nicht Schmelings politische Haltung. Zu einem Symbol wurde er in Deutschland dennoch, und das begleitet sein Bild bis heute.

Die Revanche, 1938

Im zweiten Kampf am 22.06.1938 ging es um den Weltmeistertitel. Er war politisch stark aufgeladen und dauerte nur 124 Sekunden: Louis gewann in der ersten Runde durch technischen K.o.

Auf dem Weg in den Ring wurde Schmeling ausgebuht und mit Müll beworfen. Louis griff von der ersten Sekunde an, trieb ihn in die Seile und schickte ihn zweimal zu Boden. Ringrichter Arthur Donovan brach den Kampf bei 2:04 ab. Die amerikanische Öffentlichkeit sah in Louis ein Symbol der Chancen im eigenen Land, in Schmelings Verbindungen zum NS-Regime eine Bedrohung. Es war Schmelings letzter Kampf in den USA. HistoryNet nennt etwa 70.000 Zuschauer und mehr als 100 Millionen Hörer am Radio weltweit und schreibt, Schmeling sei von einem Schlag gegen die linke Seite getroffen worden, der einen Wirbel verletzt habe. In Deutschland verschwand sein Name danach aus den Sportseiten, und er wurde nicht mehr an Hitlers Tisch geladen.

Im Rückblick sagte Schmeling laut HistoryNet, ein Sieg über Louis hätte ihn für immer zum „Aryan Show Horse“ des Dritten Reichs gemacht. Er habe nie der NSDAP angehört und beschrieb sich als politisch uninteressiert. 1954 traf er Louis in Chicago, und er sagte: „We had never really been enemies.“ Aus der Begegnung entwickelte sich die Freundschaft, die bis zu Louis’ Tod 1981 hielt.

Schmeling und die Zeit des Nationalsozialismus

Schmeling wurde in der NS-Zeit politisch vereinnahmt, trat aber nie in die NSDAP ein. Er soll in der Pogromnacht 1938 in seinem Berliner Hotelzimmer zwei jüdische Kinder versteckt haben, die Brüder Lewin, die er drei Tage in seiner Hotelsuite aufnahm. Bekannt wurde das erst lange nach dem Krieg, es gilt deshalb als Überlieferung.

1935 forderten die Nationalsozialisten, dass er sich von seiner Frau, der in Tarnów geborenen und in Prag aufgewachsenen Schauspielerin Anny Ondra, und von seinem jüdischen Manager Joe Jacobs trenne. Er lehnte ab. Seine spätere Äußerung zum Olympia-Boykott wird als „grenzenlose Naivität“ bezeichnet, und die NS-Propaganda nutzte seinen Sieg von 1936 politisch. Schmeling heiratete Anny Ondra am 06.07.1933, sie starb 1987.

Militärdienst im Zweiten Weltkrieg

Von 1939 bis 1941 leistete er Militärdienst. Er diente als Fallschirmjäger und nahm im Mai 1941 an der Luftlandung auf Kreta teil, bei der er verletzt wurde. Für die Ursache gibt es unterschiedliche Darstellungen: Verwundung beim Absprung oder Krankheit. Er erhielt das Eiserne Kreuz, wurde 1943 aus der Wehrmacht entlassen und war in den letzten Kriegsjahren im Dienst in Kriegsgefangenenlagern eingesetzt. Er soll Gefangenenlager besucht und gelegentlich versucht haben, die Bedingungen zu verbessern. Im Juli 1944 ging eine falsche Meldung über seinen Tod um die Welt.

Der Signature-Stil

Tuschezeichnung mit gesichtslosen Figuren: rechte Hand über Louis’ linke Deckung, K.o. 1936 (mit AI erstelltes Bild) AI Mit AI erstelltes Bild
Die rechte Hand über Louis’ linke Deckung: K.o. in Runde 12, Yankee Stadium 1936 · Rote Hose: Schmeling · Bewegungsablauf: Beide auf Distanz in Deckung, Schmelings linke Hand tastet vor, Schmeling lädt die rechte Hand hoch, Rechte Hand trifft Louis am Kopf, Louis’ Kopf schnappt zur Seite, Louis’ Beine geben nach, Louis fällt auf die Knie, Louis liegt am Boden, Schmeling geht in die neutrale Ecke · Mit AI erstellte Tuschezeichnung mit gesichtslosen Figuren, keine Fotografie

Schmeling war als sorgfältiger, „wissenschaftlicher“ Boxer bekannt, setzte auf Konter und galt als langsamer Starter. Er war 1,85 Meter groß und boxte in normaler Auslage (orthodox). BoxRec führt ihn auf Platz 26 der besten Schwergewichte aller Zeiten.

Wie sehr sein Stil auf Vorbereitung beruhte, zeigt der Sieg über Louis 1936: Er studierte die Filme des Gegners, erkannte die gesenkte linke Hand nach dem Jab und konterte mit der rechten Hand. Die Kampfbilanz passt dazu. 39 seiner 56 Siege kamen vorzeitig. Zu seiner Zeit gingen Titelkämpfe über 15 Runden, heute sind es zwölf. Details zum heutigen Regelwerk finden Sie unter Boxregeln.

Bedeutung für das deutsche Boxen

Als der WBC am 27.06.2026 Agit Kabayel zum Weltmeister im Schwergewicht ernannte, berichtete ZDFheute von ihm als erstem deutschen Schwergewichts-Weltmeister seit Schmeling 1932. Mehr dazu finden Sie im Weltmeister-Tracker und im Artikel über die deutschen Boxweltmeister. Zahlen zur Geschichte der Schwergewichtstitel liefert die Statistik.

Wer sich für die Nachfolger interessiert, liest weiter bei Henry Maske oder in der Legenden-Übersicht. Weitere deutsche Champions nach Schmeling: Bubi Scholz füllte in den 1950er Jahren die Hallen, Karl Mildenberger war von 1964 bis 1968 Europameister im Schwergewicht, und Eckhard Dagge beendete 1976 als zweiter deutscher Profi-Weltmeister die lange Wartezeit nach Schmeling.

Die Max-Schmeling-Halle in Berlin

Viele, die nach „Max Schmeling“ suchen, meinen die Halle. Die Max-Schmeling-Halle liegt am Falkplatz im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg und wurde im Zusammenhang mit Berlins Olympia-Bewerbung für das Jahr 2000 geplant, zusammen mit dem Velodrom und den Schwimmhallen. Nachdem das IOC sich für Sydney entschieden hatte, wurde sie als Mehrzweckhalle fertiggestellt. Die feierliche Eröffnung fand am 13.12.1996 in Anwesenheit von Max Schmeling statt, die ersten Veranstaltungen folgten im Sommer 1997. Die Angaben zum Eröffnungsjahr schwanken deshalb zwischen 1996 und 1997.

Zur Kapazität gibt es je nach Veranstaltung unterschiedliche Zahlen: Berlin.de nennt eine Auslegung für maximal 10.000 Besucher, an anderer Stelle rund 11.900 Plätze, bei Sportveranstaltungen sind es etwa 8.500. Heimspielstätte sind die Handballer der Füchse Berlin und die Volleyballer der BR Volleys. Auch Boxabende fanden dort statt: Am 21.03.1998 gewann Graciano Rocchigiani hier gegen Michael Nunn den vakanten WBC-Titel, im März 2003 vereinte Sven Ottke an gleicher Stelle den IBF- und WBA-Titel. Aktuelle Termine, Sitzplan und Anreise veröffentlicht der Betreiber der Halle.

Die Max-Schmeling-Schule in Hamburg

Auch eine Schule trägt den Namen: Die Stadtteilschule in Hamburg-Jenfeld und Marienthal heißt seit dem 01.08.2013 Max-Schmeling-Stadtteilschule. Zuvor war sie die Stadtteilschule Denksteinweg/Holstenhof. Die Schule beschreibt Schmeling auf ihrer Seite als einen der berühmtesten deutschen Boxer. Eine Begründung der Namenswahl nennt sie dort nicht. Der Bezug zu Hamburg ist belegt: Nach dem Krieg ließ sich Schmeling in der Stadt nieder.

Nach der Karriere

Nach dem Krieg ließ sich Schmeling in Hamburg nieder. Es folgte ein Comeback 1947 mit drei Siegen in fünf Kämpfen, im Oktober 1948 trat er endgültig zurück. In den frühen 1950er Jahren betrieb er eine Landwirtschaft, in den späten 1950ern wurde er das Gesicht von Coca-Cola beim Deutschlandstart. Er führte die Abfüllung und den Vertrieb in Hamburg und Gomaringen und half, das Geschäft des Unternehmens in Deutschland aufzubauen.

Mit Joe Louis verband ihn bis zu dessen Tod 1981 eine Freundschaft. Er half Louis bei dessen Steuerschulden und beteiligte sich an den Beerdigungskosten; mitunter heißt es auch, er habe die Beerdigung ganz bezahlt.

1971 erhielt er das Große Bundesverdienstkreuz, 1991 gründete er die Max-Schmeling-Stiftung. 1992 nahm ihn die International Boxing Hall of Fame auf, 2006 folgte die Aufnahme in die Hall of Fame des deutschen Sports. Seit 1996 trägt die Max-Schmeling-Halle in Berlin seinen Namen. Er starb am 02.02.2005 in Wenzendorf im Alter von 99 Jahren.

Häufige Fragen

Wann hat Max Schmeling gegen Joe Louis gekämpft?

Die beiden trafen zweimal aufeinander. Am 19.06.1936 gewann Schmeling im Yankee Stadium durch K.o. in Runde 12, es war die erste Profiniederlage von Louis. Am 22.06.1938 gewann Louis die Revanche in der ersten Runde durch technischen K.o.

Wie viele Kämpfe hat Max Schmeling verloren?

Seine Profibilanz lautet 56 Siege, 10 Niederlagen und 4 Remis in 70 Kämpfen. Davon gewann er 39 durch K.o. (nach BoxRec).

Wie alt wurde Max Schmeling?

Max Schmeling wurde am 28.09.1905 geboren und starb am 02.02.2005. Er wurde 99 Jahre alt.

Wie wurde Schmeling Weltmeister?

Er gewann am 12.06.1930 im Yankee Stadium gegen Jack Sharkey durch Disqualifikation in Runde 4 den vakanten Weltmeistertitel im Schwergewicht. Er ist der einzige Schwergewichts-Weltmeister, der auf diese Weise gekrönt wurde.

Wann war Schmelings letzter Kampf?

Seinen letzten Profikampf bestritt er am 31.10.1948 gegen Richard Vogt und verlor nach Punkten.

Ist die Max-Schmeling-Halle nach ihm benannt?

Ja. Die Max-Schmeling-Halle in Berlin trägt seinen Namen, die feierliche Eröffnung am 13.12.1996 fand in seiner Anwesenheit statt. Die International Boxing Hall of Fame nahm ihn 1992 auf.

Wo liegt die Max-Schmeling-Halle und wie groß ist sie?

Die Halle steht am Falkplatz im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg (Am Falkplatz 1, 10437 Berlin). Die Kapazität hängt von der Veranstaltung ab: Für Sport nennen Quellen rund 8.500 Plätze, für Konzerte etwa 10.000 bis 11.900. Heimspiele tragen dort die Füchse Berlin und die BR Volleys aus.

Gibt es eine Max-Schmeling-Schule?

Ja, in Hamburg: Seit dem 01.08.2013 heißt die Stadtteilschule in Jenfeld und Marienthal Max-Schmeling-Stadtteilschule. Schmeling lebte nach dem Krieg in Hamburg und starb 2005 in Wenzendorf.

Veröffentlicht am 08.10.2026 · zuletzt geprüft am 13.10.2026 · So arbeiten wir